Neuigkeiten aus dem MHAK !

März 13th, 2026

Im Bereich „Aktuelles“ wurden das aktuelle Rundschreiben 2-2026 sowie das geplante Jahresprogramm für 2026 (Stand März) veröffentlicht.

Der Höhepunkt des Jahres dürfte die Exkursion zur Festung Königsstein in Sachsen sein. Bitte melden Sie sich bald für eine Teilnahme an, der Meldeschluss ist der 16. April 2026.

Im November findet entgegen erster Planungen nun doch ein Vortrag statt, Informationen dazu im aktuellen Programm.

März-Vortrag:
Die Schlacht an der Somme 1916

Januar 7th, 2026

Am Montag, den Montag, den 02. März 2026 hielt Herr Oberst a.D. Hans-Wilhelm Möser im Hotel Görres in Villip den o.a. Vortrag.

Die Schlacht an der Somme vom 1. Juli 1916 bis zum November des gleichen Jahres ist eine der großen Schlachten an der Westfront des Ersten Weltkrieges, sie ist aber auch die blutigste.

Der Vortrag erläutert, weshalb es dazu kam und wieso diese Schlacht ausgerechnet an der Somme stattfand. Das Ereignis wird in den Zusammenhang der gesamten Kriegführung des deutschen Heeres gestellt.

Denn während der Somme-Schlacht kämpften deutsche Truppen vor Ostpreußen und im Baltikum gegen die Zarenarmee zum Schutz deutschen Gebietes, in Galizien, das heißt in Ostpolen oder der heutigen Ukraine, als Rückgrat des k.u.k. österreichischen Heeres ebenfalls gegen die Russen, im Südosten als Verstärkung der Österreicher gegen Rumänien und im Süden ebenfalls als Stütze der Österreicher gegen Italien.

Der Vortrag beschreibt den Verlauf des langen Ringens an der Somme, ohne auf die Verbandsebene einzugehen.

Er nennt den Preis – die Verluste – für die von der gegnerischen Seite angestrebte Lösung und nennt Auswirkungen.

Als Ergebnis der Schlacht wurde die deutsche Front um einige Kilometer zurückgedrückt, ein Einbruch, den das deutsche Heer aus Mangel an Kräften nicht mehr ausgleichen konnte.


Bei Interesse an dieser Veranstaltung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.“

Februar-Vortrag:
Der russische Krieg gegen Georgien im August 2008.
Die Annexion Südossetiens und Abchasiens als Blaupause für die Ukraine.
Die Rolle der EU.

Januar 7th, 2026

Am Montag, den 02. Februar 2026, 19.00 Uhr, hielt Herr Fregattenkapitän a.D. Hans-H. Schneider im Hotel Görres in Villip den o.a. Vortrag.

Georgien – das Land zwischen Europa und Asien, das Land russischer imperialer Interessen, das Land mit großer Geschichte und langen Traditionen.

Wie nah oder wie fern ist das für uns?

Ausgehend von allgemeinen Entwicklungslinien und wird besonders auf die Zeit des Zerfalls der Sowjetunion und in den folgenden Jahren eingegangen.

Eine Verbindung zur neuen russischen Außen- und Innenpolitik unter Putin wird hergestellt und so die Einbettung des russischen Krieges gegen Georgien im August 2008 vorgenommen.

War die Annexion Südossetiens und Abchasiens eine Blaupause für die Ukraine und ein Test für die Handlungsfähigkeit des Westens?

Liegt hier die Ursache für die schnelle Zustimmung der Russischen Föderation zum 6-Point-Agreement (Sarkozy-Medwedjew-Agreement)?

Wie sieht die Praxis der Implementierung dieses Abkommens durch EUMM (Monitoring Mission) aus und ist die EU in diesem Prozess erfolgreich?

Wurde der Tagliavini-Bericht von westlicher Seite objektiv berücksichtigt?

Auf Fragen dieser Art sollen – zumindest in Ansätzen – Antworten gegeben werden.


Bei Interesse an dieser Veranstaltung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.“

November-Vortrag:
Der pfälzische Erbfolgekrieg

Oktober 14th, 2025

Am Montag, den 03. November 2025 hielt Herr Oberst a.D. Hans-Wilhelm Möser im Hotel Görres in Villip den o.a. Vortrag.


Wenn man den Titel „Pfälzischer Erbfolgekrieg 1688-97“ ganz unbefangen hört, so denkt man zu Beginn vielleicht an den Streit zweier habgieriger Weinbauern um einen besonders ertragreichen Weinberg und wundert sich allenfalls über die Dauer dieser Auseinandersetzung.

Aber weit gefehlt, es gibt Historiker, die bezeichnen diesen Konflikt sogar als „Weltkrieg“, den Ludwig XIV. von Frankreich ausgelöst habe. Denn in diesen Krieg waren verwickelt: Frankreich, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, Spanien, die Niederlande, England, Italien sowie Savoyen und er spielte sich nicht nur in Europa ab, sondern auch auf den Ozeanen und in Übersee.

Der Vortrag wird sich aber hauptsächlich auf die Kurpfalz und angrenzende Gebiete beschränken.

Im ersten Teil des Vortrags werden Hintergründe erläutert, einige Hauptpersonen vorgestellt, der Rahmen für diesen Konflikt abgesteckt und die Ereignisse in der Kurpfalz und den angrenzenden Gebieten beschrieben.

Im zweiten Teil wird etwas gesagt über die Folgen und die Bedeutung dieser Auseinandersetzung.


Bei Interesse an dieser Veranstaltung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.“

Oktober-Vortrag:
Prinz Eugen von Savoyen

August 22nd, 2025

Am Montag, den 06. Oktober 2025 hielt Herr Oberst a.D. Henning Föls im Hotel Görres in Villip den o.a. Vortrag.


1. Eugen Franz, Prinz von Savoyen-Carignan (1663- 1736) war einer der bedeutendsten Feldherren des Habsburgerreiches, dessen Stellung als Großmacht er wesentlich ausbaute. Prinz Eugen war ab 1697 Oberbefehlshaber im Großen Türkenkrieg.

Während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701–1714) war er neben dem Herzog von Marlborough Oberkommandierender der anti-französischen Koalition. Nach der Wiederaufnahme des Krieges gegen die Osmanen (1714–1718) sicherte er die österreichische Vorherrschaft in Südosteuropa.

Daneben war er lange Hofkriegsratspräsident und übte weitere hohe Staatsämter aus. Als Bauherr und Kunstsammler war er einer der bedeutendsten Mäzene seiner Zeit.

2. Prinz Eugen genoss schon zu Lebzeiten als „Türkensieger“ und „Retter des Abendlandes“ eine legendäre Popularität. Napoleon zählte den österreichischen Nationalhelden zu den überragenden Feldherren – nach Alexander dem Großen, Caesar und Hannibal. Eugens Draufgängertum und seine Risikofreudigkeit paarten sich mit exakter Operationsplanung und beweglicher Kriegsführung.

Er verlor keine Schlacht.

3. Im Vortrag wird die Persönlichkeit Prinz Eugens vor dem Hintergrund der Türkenkriege und des Spanischen Erbfolgekrieges dargestellt.


Bei Interesse an dieser Veranstaltung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.