{"id":1234,"date":"2011-09-07T09:25:10","date_gmt":"2011-09-07T07:25:10","guid":{"rendered":"http:\/\/mhak.de\/?page_id=1234"},"modified":"2015-10-06T11:44:46","modified_gmt":"2015-10-06T09:44:46","slug":"exkursion-deutscher-bund-april-2012","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mhak.de\/?page_id=1234","title":{"rendered":"Exkursion &#8222;Deutscher Bund&#8220; April 2012"},"content":{"rendered":"<p><strong>R\u00fcckblick auf die Exkursion zu den Festungsst\u00e4dten Mainz, Ulm und Ingolstadt<\/strong><\/p>\n<p>Diese Exkursion f\u00fchrte zun\u00e4chst zu den beiden Bundesfestungen Mainz als die gr\u00f6\u00dfte dieser Einrichtungen, und dann nach Ulm, das die am besten erhaltenen Reste der umfangreichen Verteidigungsanlagen besitz. Erg\u00e4nzt werden die Eindr\u00fccke durch das Studium der bayrischen Landesfestung Ingolstadt, die nach der Schleifung durch die Franzosen in derselben Zeit und zu dem gleichen Zweck neu errichtet wurde. Das Schlachtfeld von Oberelchingen vom 14. Oktober 1805, auf dem napoleonische Truppen die \u00f6sterreichische Armee schlugen, wurde besucht und vermittelte einen Eindruck aus den Kriegen der napoleonischen \u00c4ra.<\/p>\n<p>Es darf festgestellt werden, dass die Exkursionsteilnehmer tief beeindruckt waren, nicht nur von der unmittelbaren milit\u00e4rischen Thematik, sondern auch von den allgemeingeschichtlichen Aspekten sowie architektonischen und aktuellen st\u00e4dtebaulichen Gesichtspunkten. Hervorragende \u00f6rtliche F\u00fchrer erg\u00e4nzten die ausgezeichnete F\u00fchrung und Organisation durch die Herren Oberstleutnant a.D. MA Bernhard Wacker und Oberst a.D. Dr. Jens Rohde. Mein Dank gilt den beiden genannten Herren f\u00fcr diese ausgezeichnete Exkursion.<\/p>\n<\/hr>\n<p><center>Ausschreibung f\u00fcr die Exkursion in die ehemaligen<br \/>\nFestungsst\u00e4dte des Deutschen Bundes Mainz und Ulm<br \/>\nsowie in die ehemalige bayrische Landesfestung Ingolstadt vom 24. bis 26. April 2012<\/center><\/p>\n<p><strong>Allgemeines:<\/strong><\/p>\n<p>Der Deutsche Bund entstand als ein wichtiges Ergebnis des Wiener Kongresses. Grundlage war ein Verfassungsvertrag f\u00fcr den lockeren Zusammenschluss von zun\u00e4chst 39 vorwiegend deutschen Einzelstaaten und Freien Reichsst\u00e4dten. Als V\u00f6lkerrechtsobjekt hatte er das Recht, Krieg zu f\u00fchren und Frieden zu schlie\u00dfen. Der Deutsche Bund sollte in Europa und zwischen den Vertragspartnern f\u00fcr Ruhe und Gleichgewicht sorgen und wurde von europ\u00e4ischen Gro\u00dfm\u00e4chten garantiert. Hauptbestandteil war eine Milit\u00e4rverfassung f\u00fcr die Aufstellung eines Bundesheeres aus Kontingenten der Mitgliedstaaten. Diese Kr\u00e4fte waren vor allem f\u00fcr eine gemeinsame Verteidigung vorgesehen. Sichtbares Zeichen dieser Verteidigungsbereitschaft war die Errichtung von Bundesfestungen an der Grenze zu Frankreich, in denen die stehende Truppe des Bundes stationiert war.<\/p>\n<p>Auf einer Exkursion sollen zwei dieser Festungen besichtigt werden: Zun\u00e4chst Mainz als die gr\u00f6\u00dfte dieser Einrichtungen, anschlie\u00dfend Ulm, das die am besten erhaltenen Reste der umfangreichen Verteidigungsanlagen besitzt. Erg\u00e4nzt werden die Eindr\u00fccke durch das Studium der bayrischen Landesfestung Ingolstadt, die nach der Schleifung durch die Franzosen in derselben Zeit und zu dem gleichen Zweck neu errichtet wurde.<\/p>\n<p><strong>Organisation:<\/strong><\/p>\n<p>Die Exkursion wird von Oberstlt. a. D MA Bernhard Wacker geleitet. Er wird unterst\u00fctzt von Oberst a.D. Dr.  Jens Rohde.<br \/>\nDie Zimmer- und Busbestellungen erfordern eine verbindliche Anmeldung bis 18.10.2011.<\/p>\n<p>Im Einf\u00fchrungsvortrag am 02.April 2012 werden im ersten Teil in einem \u00fcbergeordneten Rahmen die strategischen \u00dcberlegungen, die zur Anlage der deutschen Bundesfestungen in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhundert gef\u00fchrt haben, aufgezeigt.<br \/>\nIm zweiten Teil werden die Festungssysteme und Konzepte sowie die baulichen Ma\u00dfnahmen der Festungen dargestellt und verdeutlicht. Die Exkursion soll die Theorie erg\u00e4nzen, die Pr\u00e4gung der betroffenen St\u00e4dte durch diese Festungsanlagen aber auch der Umgang mit den geschichtlichen Relikten in heutiger Zeit soll dabei deutlich werden.<\/p>\n<p><strong>Ablauf:<\/strong><\/p>\n<p>Dienstag, 24.April<br \/>\n07.00 Uhr\tAbfahrt Bonn, Hardtberg, Nordwache BMVg<br \/>\n07.15 Uhr\tZustieg Meckenheim Bahnhof<br \/>\n07.30 Uhr\tZustieg Rheinbach Kaserne<br \/>\nanschl.\tFahrt nach Mainz<br \/>\nvormittags\tMainz:<br \/>\nDarstellung der Lage und Entwicklung der Bundesfestung (Zitadelle)<br \/>\nGang durch die Mainzer Altstadt mit Erl\u00e4uterungen<br \/>\nmittags \tGelegenheit zu einem kurzen Imbiss<br \/>\n13.00 Uhr\tTreffen am Rheinufer, Erl\u00e4uterung des Reduit Mainz-Kastel<br \/>\nanschl.\tFahrt nach Ulm, Einchecken im Hotel<br \/>\n17.30 Uhr\tF\u00fchrung durch die Ulmer Altstadt<br \/>\nanschl.\tGemeinsames Essen in einem Altstadt-Restaurant<\/p>\n<p>Mittwoch 25.April<br \/>\n08.45 Uhr\t\tAbfahrt am Hotel<br \/>\nanschl.\t\tBesichtigung Bundesfestung Ulm.<br \/>\nanschl.\t\tFahrt nach Oberelchingen<br \/>\nmittags \t\tGelegenheit zum Mittagsimbiss im Klosterbr\u00e4u Oberelchingen<br \/>\n14.00 Uhr\t \tGel\u00e4ndebesprechung der Schlacht bei Oberelchingen (14.10.1805)<br \/>\nanschl.\t\tFahrt nach Ingolstadt, Einchecken im Hotel<br \/>\n18.00 Uhr \t\tRundgang in der Ingolst\u00e4dter Altstadt<br \/>\n19.30 Uhr \t\tAbendessen (individuell)<\/p>\n<p>Donnerstag 26.April<br \/>\n08.45 Uhr\tAbfahrt am Hotel<br \/>\nanschl.\t\tBesichtigung Bayrisches Armeemuseum<br \/>\n10.30 Uhr\tBesichtigung Festung Ingolstadt<br \/>\nmittags\t\tGelegenheit zum kleinen Imbiss, Fortsetzung der Besichtigung<br \/>\n14.30 Uhr \tKaffepause<br \/>\n15.15 Uhr\tR\u00fcckfahrt nach Rheinbach, Meckenheim, Bonn (BMVg)<br \/>\nAnkunft in Meckenheim voraussichtlich 20.15 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckblick auf die Exkursion zu den Festungsst\u00e4dten Mainz, Ulm und Ingolstadt Diese Exkursion f\u00fchrte zun\u00e4chst zu den beiden Bundesfestungen Mainz als die gr\u00f6\u00dfte dieser Einrichtungen, und dann nach Ulm, das die am besten erhaltenen Reste der umfangreichen Verteidigungsanlagen besitz. 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